Schon ist es wieder Ende Februar und damit neigt sich die Beizsaison auf Rabenkrähen und Elstern dem Ende zu.
Wir waren in fünf Landkreisen und in unterschiedlichen Revieren erfolgreich unterwegs und haben einen guten Teil zur Niederwildhege beigetragen! Wir freuen uns schon auf den Herbst, wenn wir auf ein Neues starten werden. Bis dahin werden die Beizvögel über den Sommer ihr Federkleid erneuern!
Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns in unserer Passion unterstützen! Gerne stehen wir auch dieses Jahr mit ein paar Falknern wieder für Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung! Nehmt einfach Kontakt zu uns auf.
Neue „Krähen-Reviere“ sind auch immer willkommen! Auch diese Saison konnten wir einigen Pächtern unsere Arbeit nahelegen.
Falknersheil Nadine Leifeld Niels Meyer-Först Klaus Pöll
Regionale Anbieter von Wildbret einfach über die Waldfleisch-App finden
Weihnachten rückt näher und in vielen Haushalten gehört ein liebevoll gekochtes Festtagsessen einfach dazu. Wildfleisch aus heimischer Jagd ist dabei eine echte Alternative für viele „Klassikergerichte“. Wildbret ist in der Küche ebenso unkompliziert zuzubereiten wie klassisches Rind- oder Schweinefleisch. Ob rustikaler Wildschweinbraten, feines Saltimbocca vom Reh oder ein aromatischer Hasenrücken mit Kräuterkruste – der Inspiration und Kreativität sind bei diesem hochwertigen Lebensmittel keine Grenzen gesetzt.
Heimisches Wildfleisch ist zwar ganzjährig verfügbar, unterliegt aber saisonalen Schwankungen, denn das Angebot variiert und orientiert sich an Wildvorkommen und gesetzlich festgelegten Jagdzeiten. Wer zu Weihnachten ein festliches Wildgericht auf den Tisch bringen möchte, sollte frühzeitig zugreifen, denn die Nachfrage ist gerade in der Advents- und Festtagszeit besonders hoch. Erster Ansprechpartner für Wildfleisch aus den heimischen Revieren ist die Jägerschaft, denn Wildbret kauft man am besten direkt beim Jäger vor Ort. Für Verbraucher, die kurz vor dem Fest auf der Suche nach regionalem Wildfleisch sind, gibt es dabei eine smarte Lösung – die Waldfleisch-App: Hier findet er Wildfleisch direkt vom Jäger aus der Region und zudem hunderte köstliche Wild-Rezepte.
Wildbret kommt aus der Region und ist frei von künstlichen Zusätzen und besonders fettarm. Zudem stecken darin besonders viel Vitamin B und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink – kurzum es ist regional, nachhaltig, gesund & lecker. Gute Gründe warum es sich großer Beliebtheit erfreut: Jeder zweite Deutsche isst mindestens einmal im Jahr Wild. Die Hälfte bereitet es selbst zu. Diese Ergebnisse hat kürzlich das Marktforschungsinstitut Civey im Auftrag des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ermittelt.
Die Waldfleisch-App ist eine Initiative aus der Jägerschaft Verden e.V., die mit Unterstützung der Landesjägerschaft Niedersachsen und des Deutschen Jagdverbandes im Jahr 2021 realisiert werden konnte. Über eine halbe Millionen Menschen haben bundesweit die Waldfleisch-App bereits heruntergeladen und jedes Jahr kommen über 100.000 Nutzer dazu. 11.500 Jäger in Deutschland haben sich schon in der App registriert. Verbraucher können Anbieter ihrer Wahl abonnieren und erhalten eine Benachrichtigung, wenn diese wieder neue Wildprodukte im Angebot haben. Die App kann im Google Play Store und im App Store von Apple kostenfrei heruntergeladen werden.
Am 28.10.2025 trafen wir Moorbahner uns zu unserem traditionellen Schäufele-Essen, um die Saison Revue passieren zu lassen.
Wir haben 92 Fahrten durchgeführt. Dabei konnten wir 2.600 Gäste begrüßen. Besondere Highlights waren für uns die Fahrten mit den Kindern aus den Kindergärten und Grundschulen unserer Gemeinde. Der Wissensdurst und die Begeisterungsfähigkeit der jungen Teilnehmer sind immer wieder faszinierend. Selbstverständlich sind die Fahrten für die Kindergärten und Grundschulen der Gemeinde Sassenburg kostenlos.
Um einen sicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten, war so mancher Arbeitseinsatz notwendig. Dies reichte von umfangreichen Gleisarbeiten im Bereich des Bahnhofs über ständige Pflegeschnitte entlang der Gleise bis hin zur Erneuerung der Drehscheibe beim Bahnhof. Natürlich haben wir uns auch um den Obstbaumschnitt der Streuobstwiese gekümmert. Gerade im Sommer ist die Streuobstwiese mit ihren Sitzgelegenheiten ein Juwel in der Gemeinde Sassenburg und wird von vielen Fahrradfahrern zur Rast genutzt. Die Bundesbahn könnte sich ein Beispiel an unserem Fahrbetrieb nehmen: – keine Zugausfälle – keine Verspätungen – Das Zugpersonal war immer gut gelaunt. – Kein Lokführer hat sich verfahren. Um unsere Fahrgäste in Zukunft noch besser über das Große Moor informieren zu können, haben mehrere Vereinsmitglieder eine Ausbildung zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer absolviert. Eine zeitintensive Ausbildung, die einige Wochenenden gekostet hat. Auch während der fahrtenlosen Zeit sind bis zum Frühjahr noch zahlreiche Arbeitseinsätze geplant, um die Moorbahn, die Gleise und das Gelände der Streuobstwiese in Schuss zu halten. Wir freuen uns darauf, im Frühjahr 2026 wieder mit den Moorfahrten zu beginnen und neue Gäste begrüßen zu dürfen.
Wir Jägerinnen und Jäger sind mehr als nur Naturnutzer – wir sind aktive Naturschützer.
Als Mitglieder der Jägerschaften des DJV und eines anerkannten Naturschutzverbandes tragen wir Tag für Tag dazu bei, Lebensräume zu erhalten, Wild zu hegen, bedrohte Arten zu schützen und invasive Arten einzudämmen. Wir engagieren uns in der Kinder- und Jugendarbeit, geben Wissen weiter und leben Verantwortung – und doch bekommt die Öffentlichkeit davon viel zu selten etwas mit.
Wir leisten Großes – aber wir müssen sichtbarer werden!
Am Wochenende des 11. und 12. Oktober 2025 fand deshalb der Kompaktkurs „Erlebnis NATUR“ statt – ein Projekt, das genau hier ansetzt.
Gefördert von der BINGO-Umweltstiftung und den Jägerschaften Celle und Gifhorn, wurde das Seminar vom SCHUBZ – Umwelt und Bildung in Lüneburg organisiert. Zwei Tage lang tauchten zwölf Jägerinnen und Jäger in die Welt der Umweltpädagogik ein – voller Begeisterung, Tatendrang und Teamgeist.
Der Kurs stellte zwei zentrale Fragen in den Mittelpunkt:
1. Wie können wir unsere Leidenschaft und unser Wissen über die Natur an Kinder und Jugendliche weitergeben – etwa in Schulen, bei der Feuerwehrjugend oder auf öffentlichen Veranstaltungen?
2. Wie funktioniert das Entdeckermobil der Jägerschaften Celle/Gifhorn? Was steckt hinter dem Konzept, und wie können wir es noch häufiger und wirkungsvoller einsetzen?
Das Interesse am Entdeckermobil wächst – doch das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. Wir wünschen uns, das Mobil künftig überall dort zu sehen, wo Kinder neugierig auf Natur sind: auf Schulhöfen, Hoffesten, Kindergeburtstagen oder Tagen der offenen Tür.
Und die besten Voraussetzungen sind geschaffen:
Mit den frisch geschulten Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen nun 9 engagierte Jägerinnen und Jäger bereit, das Entdeckermobil mit Leben zu füllen, spannende Aktionen anzuleiten und als Botschafterinnen und Botschafter der Natur zu wirken.
Unsere Jägerinnen und Jäger verfügen über ein enormes Wissen über das empfindliche Zusammenspiel von Mensch, Tier und Umwelt. Dieses Wissen weiterzugeben ist nicht nur eine Aufgabe – es ist eine Herzensangelegenheit.
Denn wer Kindern und Jugendlichen die Natur zeigt, weckt Neugier, Verständnis und Respekt – und stärkt zugleich das Bewusstsein für unsere Arbeit als Jägerschaft.
Wer selbst aktiv werden oder das Entdeckermobil für Veranstaltungen anfragen möchte, kann sich gerne an den Schießpark Celler Land wenden.
Andreas Liermann, Mitglied der Gruppe Erlebnis Natur, koordiniert das Mobil und die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.
Gerade in Zeiten, in denen unsere Handlungsspielräume kleiner werden, bietet sich hier eine große Chance:
Lasst uns gemeinsam sichtbar werden – für die Natur, für unsere Arbeit und für die nächste Generation!
Bericht: Teilnehmende Jägerschaften Celle und Gifhorn
Die Saison mit den Greifvögeln ist für uns nach einer erfolgreichen Mauser wieder gestartet und wir haben schon die ersten Rabenkrähen zur Strecke gebracht!
Wir bedanken uns bei allen Pächtern und vielen weiteren Personen, die unsere Passion unterstützen!
Über den Sommer haben wir viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet: – Hegeringversammlungen – Naturtag Gifhorn – Besuch in der Tagespflege – Unterstützung der JS CE bei einem Jubiläum und einer Bingo- Aktion – Ferienpassaktion
Jetzt widmen wir unsere Zeit und Energie aber wieder ganz der Beizjagd.
In diesem Sinne Falknersheil Nadine Leifeld Niels Meyer-Först
Die Kreismeisterschaft der Jägerschaft Gifhorn e.V. am 30. Und 31.08.2025 konnte bei besten Witterungsbedingungen durchgeführt werden. Trotzdem gab es eine „kleine, dunkle Wolke“ auf der Schießanlage. Mitten im laufenden Betrieb versagte der Antrieb der Skeet-Anlage, sodass die Schießleitung einen zweiten Durchgang auf der Trap-Anlage beschloss.
Dem positiven Verlauf der Wettkämpfe tat das keinen Abbruch, auch wenn es wenige Stimmen dazu gab, dass bei Betrieb der Skeet-Anlage im Ergebnis mehr Tauben getroffen worden wären…
104 Teilnehmende aus 13 Hegeringen maßen sich in den Disziplinen Trap und Kugel (Fuchs liegend, 100-m-Überläufer und Bock stehend angestrichen sowie laufender Keiler) an beiden Wettkampftagen mit teilweise „engen“ Ergebnissen. Begrüßt wurden auch Gäste aus den Jägerschaften Goslar und Uelzen sowie Junioren aus dem Niedersachsenkader. Die Aufsichtspersonen auf den einzelnen Ständen hatten alles im Blick und sorgten für Ruhe und Ordnung. Neben den Schützen aus den Hegeringen nahm erstmals eine Mannschaft teil, die ausschließlich mit Bläsern der Jägerschaft besetzt war. Einige erhielten, wie auch weitere Schützen, eine „Urkunde Jagdliches Schießen“ in Bronze bzw. Silber.
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Bronze: 221 Punkte – Fabian Bock // 229 Punkte – Justus Single
230 Punkte – Oliver Lepke // 242 Punkte – Volker Smilowski
243 Punkte – Malte Jäger // 250 Punkte – Nils Falke
259 Punkte – Tano-André Leone
Silber: 263 Punkte – Carl-Mattis Traichel // 267 Punkte – Niels Dete Single
269 Punkte – Joachim Lütge // 276 Punkte – Mathias Holler
286 Punkte – Jan Wessels
Die weiteren Ergebnisse:
C-Klasse: 1. 286 Punkte – Jan Wessels, Sassenburg
267 Punkte – Niels Dete Single, Hehlenriede
263 Punkte – Carl-Mattis Traichel, Hehlenriede
B-Klasse: 1. 321 Punkte – Alexander Schmidt, Sassenburg
282 Punkte – Christian Pschak, Gifhorn
282 Punkte – Leif Schulze, Brome
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Damenklasse: 1. 309 Punkte – Marion Klopp, Hillerse
266 Punkte – Eike Wessig, Meinersen
248 Punkte – Katrin Jahnkow, Brome
A/S-Klasse: 1. 346 Punkte – Paul Ueckermann, Hankensbüttel
331 Punkte – Christoph Kletke, Sassenburg
331 Punkte – Johannes Meier, Brome
Altersklasse: 1. 317 Punkte – Jürgen Späth, Hillerse
302 Punkte – Reiner Kyszkiewicz, Gifhorn
299 Punkte – Frank Traichel, Hehlenriede
Seniorenklasse: 1. 303 Punkte – Ernst-Dieter Meinecke, Boldecker Land
302 Punkte – Meinhard Haut, Werder
296 Punkte – Hermann Marwede, Hillerse
Juniorenklasse: 1. 339 Punkte – Bjarne Meinecke, Repke
303 Punkte – Kilian Kaltenbrunn, Jägerschaft
267 Punkte – Niels Dete Single, Hehlenriede
Kurzwaffe: 1. 185 Punkte – Nils Hüller, Boldecker Land
183 Punkte – Meinhard Haut, Werder
167 Punkte – Martin Fischer, Wahrenholz
Ein Stechen führte bei den Tauben zur Entscheidung: Christoph Kletke doppelte zweimal mehr, so dass es hieß:
Beste Taube – Beste Kugel – Schwarze Scheiben: Paul Ueckermann
Kreismeister – Gesamt
346 Punkte – Paul Ueckermann mit Sohn Carl, Hankensbüttel
339 Punkte – Bjarne Meinecke, Repke
331 Punkte – Christoph Kletke, Sassenburg
Kreismeister – Mannschaften
… die Spannung steigt…
Platz mit 1270 Punkten – Hegering Hankensbüttel/Repke
Platz mit 1234 Punkten – Hegering Sassenburg (1)
Platz mit 1232 Punkten – Hegering Hillerse
HERZLICHE GRATULATION UND WAIDMANNSHEIL ALLEN GEWINNERN !
Ein ganz besonders herzliches „DANKESCHÖN!“ spricht Vorsitzende Marion Klopp unserem Kreisbläserobmann, Volker Smilowski und den Mitgliedern der Jagdhornbläser Isenhagener Land, der Bläsergruppe Wittingen/Knesebeck und der Bläsergruppe Papenteich aus. Sie trugen ein großes Repertoire an jagdlichen Stücken vor. Bei jeder Platzierung auf dem Podium wurde geblasen und mit den Stücken „Zapfenstreich“ und „Auf Wiedersehen“ beendeten sie die Siegerehrung.
Sodann erfolgte für alle Anwesenden die Verlosung der gesponserten jagdlichen Gegenstände und Ausstattungen. An dieser Stelle sei den Sponsoren gedankt:
– Frankonia, Magdeburg
– Hornbach, Braunschweig
– Guntec
– Isenbütteler Hof, Isenbüttel
– Jagdschule Böllhoff/Barnbruch, Fallersleben
– Kleines Lädchen, Ahnsen
– Knappworst, Schwülper
– LiquiMoly
– LFN, Revierförsterei Behren, Sprakensehl
– Metallbau Plack, Leiferde
– Oldenburger Jagdcenter Niedfeld, Oldenburg
– Schießanlage Westerbeck
Carl Ueckermann war eine große Hilfe beim Festlegen der Reihenfolge, in der die Teilnehmenden ihre Preise aussuchen durften…
Zum Schluss wurde es noch einmal spannend, denn Carl hatte zu Beginn der „Verlosung“ zwei Teilnehmer-Zettel herausgesucht, die nun mit den beiden Hauptpreisen in Verbindung gebracht wurden…
Das „Glück des Tages“ war eindeutig auf Paul Ueckermanns‘ Seite, denn sein Sohn zog für ihn den Hauptpreis: Ein Drückjagbock von der Revierförsterei Behren.
Den 2. Hauptpreis konnte Horst Burmeister, Hegering Wittingen, in Empfang nehmen. „Das passt ja sehr gut!“, freut er sich. „Mein altes ist kaputt und ich war gerade dabei, ein neues Fernglas anzuschaffen.“ Na, besser geht’s ja nicht!
Marion Klopp dankt Markus Müller und seinem Team für die Ausrichtung einer so fantastischen Veranstaltung. Sie freut sich, wenn in den Hegeringen davon berichtet und geworben wird, und hofft auf noch mehr Beteiligung im nächsten Jahr.
Sie wünscht weiterhin viel Erfolg in der laufenden Jagdsaison und einen guten Nachhauseweg.
Mit einem gemeinsamen „Horrido!“ endet das Kreismeisterschafts-Wochenende.
Die Jäger vom Hegering Hehlenriede luden auch in diesem Jahr Helfer und Treiber zum allseits beliebten Jagdhelferschießen ein.
Die Teilnehmenden konnten ihre Schusssicherheit auf allen Schrot- und Kugelständen der Schießanlage Westerbeck „austesten“; waren mit viel Spaß und vor allem Erfolg dabei.
Dirk Sandelmann organisierte erneut das Event und wurde von vielen Jägern unterstützt.
Der Vorstand des Hegerings Hehlenriede dankt herzlich allen Helfern, Teilnehmern, Organisatoren für Ihre Beiträge zum Gelingen dieser Veranstaltung!
Die Jägerschaft Gifhorn e.V. lässt es zur Tradition werden, dass nach der Beendigung der Flugsaison die Drohnenpiloten zu einer Feedback-Runde eingeladen werden.
28 Teilnehmende haben den Termin wahrgenommen. Zuvor haben alle Teams bereits ihre Daten eingereicht, sodass mit ein wenig Statistik dargeboten werden konnte.
Es gab also auch in 2025 einen kleinen Rückblick und ein großes Dankeschön für diese intensive Zeit, wenn die Mahd ansteht. Durch das große Engagement der Pilotinnen und Piloten und allen Helfern konnten mit den Teams im Verbund unglaubliche 5.007 ha abgeflogen werden. Dabei wurden 407 Rehkitze gerettet!
Natürlich gibt es auch andere Wildarten, die dabei gefunden und gerettet werden konnten. Besonders wird es immer, wenn auch Rotwild und Damwild angetroffen wird. Aber auch Enten- und Fasanengelege sind keine Seltenheit. können geborgen und in Sicherheit gebracht werden.
Spannend sind dabei immer die Gegenüberstellungen der Zahlen zu den Vorjahren. Wir konstatieren: es wird immer mehr Fläche und die Anzahl der geretteten Kitze schwankt von Jahr zu Jahr, was sicher witterungs- und entwicklungsbedingt ist.
Schön zu sehen ist, wie die einzelnen Teams mittlerweile zu einer großen Familie zusammenwachsen. Es wird sich während der Mahdzeit ausgetauscht, gegenseitig unterstützt und bei Ausfall von Technik Ersatzteile gespendet. Auch kommen jedes Jahr neue Teams dazu, sodass die Gemeinschaft dem größer werdenden Anspruch auch gerecht werden kann.
Sicher gibt es auch immer wieder den ein oder anderen Wermutstropfen, wenn Absprachen mit Landwirten nicht eingehalten werden oder wetterbedingt einfach nicht alles geschafft wird. Fakt ist aber, dass alle mit geeinter Stimme sagen: „Wir würden es wieder tun!“
Alle bleiben dabei und auch in der kommenden Saison wird es vor Beginn wiederum eine Zusammenkunft geben, um Neuerungen zu kommunizieren, aktuelle Gesetzeslagen vorzustellen und sich gegenseitig eine gute Zeit zu wünschen. Hervorzuheben ist, dass bei der diesjährigen Feedback-Runde der Geschäftsführer des örtlichen Landvolkverbandes dabei war. Die Zusammenarbeit mit den Landwirten soll unbedingt vertieft werden. Das ist für alle ein Gewinn.
Zum Abschluss der konstruktiven Runde hat die Jägerschaft alle Pilotinnen und Piloten noch zu Bratwurst und Getränken
Die Jagdhornbläser Hillerse belegen Platz 7 anlässlich des diesjährigen Bundeswettbewerbes in Eichenzell bei Fulda mit 934 von 970 möglichen Punkten. Sie erreichen mit weiteren 5 niedersächsischen Bläsergruppen die ersten 10 Ränge von insgesamt 22 teilnehmenden Gruppen in der A-Klasse.
Es ist ein stilles Drama, das sich jedes Jahr im Frühjahr auf den Wiesen abspielen könnte: Rehkitze, nur wenige Tage alt, ducken sich instinktiv ins hohe Gras, wenn Gefahr droht. Doch wenn die Landwirte mit ihren schweren Maschinen zum Mähen kommen, bedeutet das oft den Tod der Tiere – es sei denn, Menschen greifen ein. Genau das tun Klaus Horn und Diana Denzer, zwei ehrenamtliche Drohnenpiloten der Jägerschaft Gifhorn, die gemeinsam mit Landwirten, Jägern und weiteren freiwilligen Helfern im Hegering Meinersen dafür sorgen, dass die Kitze rechtzeitig gefunden und gerettet werden.
„Ohne unsere Drohnen hätten wir kaum eine Chance“, erklärt Klaus Horn. Ausgestattet mit modernster Wärmebildtechnik fliegen die Helfer schon frühmorgens über die zu mähenden Wiesen. Dort spüren sie die Tiere auf, bevor sie sie mit Handschuhen vorsichtig aus dem Gefahrenbereich bringen. „Es ist jedes Mal ein kleiner Wettlauf gegen die Zeit, aber jedes gerettete Kitz zählt“, betont Klaus Horn.
Doch nicht nur Rehkitze profitieren von diesen Einsätzen. Auch viele Bodenbrüter – Vögel wie Kiebitze, Feldlerchen oder Rebhühner – legen ihre Nester gut versteckt am Boden an. Werden diese beim Mähen zerstört, geht oft der gesamte Nachwuchs verloren. Deshalb ist der Schutz dieser Arten ein weiteres Ziel der Aktionen. „Wir möchten ein Gleichgewicht zwischen moderner Landwirtschaft und Naturschutz schaffen“, sagt Diana Denzer. „Dafür braucht es Technik, Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten.“
Ein weiterer wichtiger Appell richtet sich an alle Hundehalter in der Region: Klaus und Diana, vertretend für die Jägerschaft Gifhorn, erinnern eindringlich an die Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit. Freilaufende Hunde können nicht nur Kitze aufscheuchen oder verletzen, sondern auch für Bodenbrüter eine tödliche Gefahr sein. „Viele Menschen wissen gar nicht, was ihr Hund im hohen Gras alles aufspüren könnte“, warnt Klaus Horn. „Bitte nehmen Sie Rücksicht – die Natur dankt es Ihnen.“
Das große Ziel dieser gemeinsamen Anstrengungen ist es, Wildtiere besser zu schützen und Bewusstsein für unser aller Lebensraum zu schaffen. Rehkitzrettung ist mehr als nur ein kurzfristiger Einsatz – es ist ein Zeichen dafür, dass Menschen Verantwortung für die Natur übernehmen können, wenn sie zusammenarbeiten.
Die Jagdhornbläser eröffnen die heutige Siegerehrung mit dem Signal „Sammeln der Jäger“. Rolf Kaltenbrunn, Bezirksschießobmann, dankt den Bläsern für die würdige Umrahmung. Ebenfalls dankt er seinem Team, Ralf und Markus Müller für die digitale Aufbereitung der Daten und Schießergebnisse, allen Aufsichten für die reibungslosen Abläufe auf den einzelnen Ständen. Er freut sich über die rege Beteiligung und darüber, dass alle gesund und munter nun die Siegerehrungen erwarten. Amüsiert vergleicht er die Witterungsverhältnisse beider Tage: gestern ausschließlich Sonnenschein und heute ab Mittag öffnete der Himmel seine „Schleusen“. Pünktlich jedoch zu den Ehrungen hat sich der Regen verabschiedet.
Besonderer Dank
Eine Person ehrt Rolf besonders. Er hat sich an beiden Wettkampftagen im laufenden Keiler ‚verschanzt‘: Kalle Hartmann (Jägerschaft Nordheim) nimmt freudig überrascht das Präsent entgegen.
Begrüßung
Susanne Niemeyer, stv. Bezirksvorsitzende Braunschweig und Kreisjägermeisterin in Salzgitter, überbringt herzliche Grüße von Hans Hesse, Bezirksvorsitzender. Er hat den gestrigen Tag in Westerbeck begleitet. Ein großes „Dankeschön“ spricht sie dem gesamten Organisations-Team, den Standaufsichten, die heute eine Superarbeit geleistet haben, aus. Auch der Vorsitzenden der Jägerschaft Gifhorn e.V., Marion Klopp und den Mitarbeitern der Schießanlage dankt sie dafür, dass die Bezirksmeisterschaften auf dieser tollen Anlage durchgeführt werden können.
Von den siebzehn Jägerschaften des Bezirkes Braunschweig sind heute zehn und waren gestern elf Jägerschaften vertreten, insgesamt 142 Teilnehmende.
Jeder Schütze geht an den Start, um ein für sich gutes Ergebnis zu erzielen, und sie ist sicher, dass diese Bezirksmeisterschaft auch dazu dient, sich über die eigene Jägerschaft hinaus auszutauschen und die Geselligkeit zu pflegen. Auch den Bläsern dankt sie für die beigetragenen Stücke, die unserer Tradition und dem jagdlichen Schießen den gebührenden Rahmen geben.
Ein ganz besonders herzliches Dankeschön geht an alle Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, eine Siegerehrung mit derartig großzügiger Preisausstattung durchzuführen, was nicht selbstverständlich ist.
Sie hofft im nächsten Jahr, am 06. und 07. Juni 2026 wieder hier in Westerbeck, viele Teilnehmende und vielleicht noch einige mehr bei einer erneuten Bezirksmeisterschaft begrüßen zu können und spricht allen Siegern und Siegerinnen ihre Glückwünsche aus.
Rolf Kaltenbrunn ergänzt, dass die Bezirksmeisterschaft im nächsten Jahr seine Abschiedsveranstaltung sein wird, sowie auch für seinen Stellvertreter Markus Müller. Sie arbeiten bereits daran, dass die Nachfolger zu der Veranstaltung präsentiert werden können.
Leistungsnadeln
Bronze Carl-Mattis Traichel 243 Punkte
Kurzwaffe Silber Martin Aue 173 Punkte
Junioren Einzel
3. Platz Karl Böllhoff, Jägerschaft Wolfsburg e.V. 290 Punkte
2. Platz Kilian Kaltenbrunn, Jägerschaft Wolfsburg e.V. 290 Punkte (mehrTauben)
1. Platz Bjarne Meinecke, Jägerschaft Gifhorn e.V. 346 Punkte
Senioren-Klasse
3. Platz Frank Langner, Jägerschaft Duderstadt e.V. 305 Punkte
2. Platz Wolfgang Haberkorn, Jägerschaft Goslar e.V. 320 Punkte
1. Platz Axel Anacker, Jägerschaft Duderstadt e.V. 322 Punkte
Alters-Klasse
3. Platz Klaus Krieter, Jägerschaft Duderstadt e.V. 315 Punkte
2. Platz Jürgen Späth, Jägerschaft Gifhorn e.V. 318 Punkte
1. Platz Friedrich-Wilhelm Klopp, Jägerschaft Gifhorn e.V. 325 Punkte
S-Klasse (Sonderstufe Gold)
3. Platz Stefan Rüttgorth, Jägerschaft Duderstadt e.V. 325 Punkte
2. Platz Sebastian Otto, Jägerschaft Duderstadt e.V. 328 Punkte
1. Platz Ulf Graßhoff, Jägerschaft Helmstedt e.V. 335 Punkte
A-Klasse Einzel
3. Platz Hendrik Kückenmück, Jägerschaft Peine e.V. 318 Punkte
2. Platz Markus Müller, Jägerschaft Gifhorn e.V. 318 Punkte (mehr Tauben)
1. Platz Johannes Meier, Jägerschaft Gifhorn e.V. 336 Punkte
A-Mannschaften
3. Platz Jägerschaft Gifhorn e.V. – Altersklasse 1.232 Punkte
2. Platz Jägerschaft Duderstadt e.V. – A-Klasse 1.290 Punkte
1. Platz Jägerschaft Gifhorn e.V. – A-Klasse 1.324 Punkte
Beste Taube
Bjarne Meinecke Jägerschaft Gifhorn e.V. 30/1
Beste Kugel
Bjarne Meinecke Jägerschaft Gifhorn e.V. 196 Punkte
Schwarze Scheiben
Bjarne Meinecke Jägerschaft Gifhorn e.V. 96 Punkte
Verabschiedung
Über die drei gelosten Hauptpreise freuen sich Ludwig Bittner (Fernglas), Jürgen Späth (Baumsitz Waschbär) und Martin Fischer (Jagdstiefel). Darüber hinaus hat sich jeder Teilnehmende per Losglück ein jagdliches Präsent auswählen dürfen.
In ihrem Schlusswort dankt Marion Klopp im Namen des Vorstandes der Jägerschaft Gifhorn e.V. allen Beteiligten für den gelungenen Verlauf der beiden Tage. Sie ist sehr stolz, dass „ihre“ Jägerschaft die Veranstaltung ausrichten darf und freut sich immer wahnsinnig, dass die Anlage hält, und alle satt werden. Sie dankt dem Team der Schießanlage für die Versorgung, was einen Beifall wert ist.
Fast alle Teilnehmenden sind bis zum Wettbewerbsende geblieben, denn „…aus Westerbeck geht niemand ohne etwas in den Händen nach Hause…“, resümiert Marion Klopp.
Sie wünscht allen einen guten Heimweg, im laufenden Jagdjahr noch viel ‚Waidmannsheil‘ und beendet die Bezirksmeisterschaften mit einem gemeinsamen Horrido.
Mit großer Fassungslosigkeit mussten wir am vergangenen Mittwochabend den plötzlichen Tod unseres Waidmannes und Landrates Tobias Heilmann zur Kenntnis nehmen. In tiefer Trauer nehmen wir Abschied.
Als aktiver Jäger hat sich Tobias mit Leidenschaft und Hingabe für die Jagd und die Natur eingesetzt. Sein Engagement zur Erhaltung von Flora und Fauna in unserem Landkreis setzte er auch in seinem politischen Handeln um.
Als Mitglied des Landtages Niedersachsen bis 2021 vertrat er als jagdpolitischer Sprecher mit großem Einsatz, stets mit Umsicht und Verantwortungsbewusstsein die Belange unserer Region.
In seinem umfassenden Betätigungsfeld als Landrat war ihm die Zusammenarbeit mit unserer Jägerschaft eine Herzensangelegenheit. Für viele Projekte mit finanzieller und politischer Unterstützung seitens der Landkreisverwaltung haben wir ihm zu danken. Die jährlich stattgefundenen „Jagdlichen Kamingespräche“ waren ein wichtiger Faktenaustausch mit unseren Vorstandsmitgliedern, Hegeringleitern, der Prüfungskommission und dem Jagdbeirat.
Tobias war nicht nur ein passionierter Jäger und beliebter Politiker, sondern auch ein Mensch, der durch seine Freundlichkeit, Offenheit, und Hilfsbereitschaft unsereMitglieder berührt hat. Er wird uns allen als gern lachender Jagdfreund in Erinnerung bleiben. Wir trauern um seinen Verlust und sind dankbar für all die Momente, die wir mit ihm teilen durften.
Von ganzem Herzen sind unsere Gedanken bei seiner Frau, seinen Kindern, seiner Familie, Angehörigen und allen, die ihm nahestanden.
Wir wünschen seiner Familie die Kraft, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.